Die kubanische Krise und der Überlebenskampf

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Die Kühlregale in den Läden der Stadtviertel bleiben leer und im einzig vorhandenen „Fleischladen“ gibt es nur Dosensardinen zu kaufen. (14ymedio)

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YOANI SÁNCHEZ | La Habana | 15.Mai 2019

Von einem Balkon sieht eine Frau den Kühlwagen kommen, der den Laden an der Ecke versorgt. Sie verliert keine Sekunde und ruft: „Maricusa, das Hühnchen ist da!“ In wenigen Minuten entsteht im Viertel ein Auflauf von Menschen, die mit einer Einkaufstasche am Arm zum staatlichen Laden rennen, der seit drei Wochen mit keinem einzigen Fleischprodukt beliefert wurde. Dann werden sie noch drei Stunden warten müssen, bis die Ware abgeladen ist und der Verkauf beginnt, aber nur zwei Packungen pro Person.

Die Szene könnte sich so in Havanna abspielen, in Santiago de Cuba, in Camagüey oder jedem kleinen Dorf dieser Insel. Der Mangel an Lebensmitteln, der sich in den letzten Monaten verschärft hat, macht das ohnehin harte tägliche Leben von 11 Millionen Menschen noch komplizierter. Vorher konnte man schon kaum dem Überlebenskampf entkommen: Geld auftreiben, oft auf illegalem Weg, um Essen zu kaufen, stundenlang an einer Bushaltestelle warten und sich auf den Schwarzmarkt begeben, um bestimmte Produkte zu erwerben. Jetzt hat sich die Zeit, die nötig ist, um etwas auf den Teller zu bekommen, verdreifacht und die Schwierigkeiten, um überhaupt etwas aufzutreiben, haben sich verzehnfacht.

Dann werden sie noch drei Stunden warten müssen, bis die Ware abgeladen ist und der Verkauf beginnt, aber nur zwei Packungen pro Person.

Anfangs fehlte das Mehl, so dass Ende 2018 die größte Schwierigkeit darin bestand Brot oder Plätzchen zu kaufen. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen begannen die Alarmglocken zu schrillen, in der Furcht, dass der Versorgungsengpass weiter fortschreitet. Der Preis für Schweinefleisch, ein symbolischer Dow Jones der heimischen Wirtschaft, schoss in die Höhe und erreichte im vergangenen April 70 kubanische Pesos, was dem Zweitagesverdienst eines kubanischen Akademikers entspricht. Es folgten Hühnchen, Hackfleisch, Hamburger und Hotdogs. Letztere waren das Essen, das jahrelang die tägliche Versorgung von Hunderttausenden Familien gewährleistet hatte, da es ein Produkt war, das im Verhältnis zu seinem Preis eine größere Anzahl von Einheiten zur Verfügung stellte (zehn Würstchen pro Packung).

Die Bürokratie hat diesen Mangel mit einer Mischung aus einer zweckoptimistischen und ausweichenden Rhetorik gerechtfertigt. Sie führt das Defizit auf Probleme mit den internationalen Versorgern zurück, auf den schlechten Zustand der Mühlen, die den importierten Weizen weiterverarbeiten, und beschuldigt Leute, die Waren horten, als Verursacher dafür, dass die Lebensmittel nicht bei allen ankommen. Gleichzeitig vermeidet die Plaza de la Revolución das Wort Krise und hat auch den Gebrauch des Begriffs „Sonderperiode“ in den nationalen Medien zensiert, ein Euphemismus, mit dem man den ökonomische Niedergang bezeichnete, den die Insel in den 90er Jahren nach der Auflösung der sozialistischen Bruderländer erlitt.

Im selben Maße wie sich die Kühlregale der Läden leeren, steigt der Ton des ideologischen Diskurses an. Diese Hetzrethorik versucht, das amerikanische Embargo für die Teuerungen verantwortlich zu machen, obwohl Wirtschaftswissenschaftler und Analysten sich darin einig sind, dass die wahre Ursache dieses Absturzes bei Venezuela liegt, weil es die Öllieferungen nach Kuba signifikant gekürzt hat. Havanna verkaufte einen Teil dieses Rohöls wieder am internationalen Markt und bekam so frische Devisen, eine lebenswichtige Injektion für eine Wirtschaft mit geringer Produktivität und einem exzessiven, ineffektiven und kostspieligen Staatsapparat.

Gerade als viele hofften, dass die harten Lebensumstände die Verwaltung von Miguel Díaz-Canel dazu bewegen würden, eine Öffnung im privaten Bereich anzustoßen, Kontrollen zurückzufahren, Steuern zu senken zur Förderung privaten Unternehmertums und die drakonischen Zollvorschriften zu lockern, haben sich die Behörden in die entgegengesetzte Richtung bewegt und rationierten weiterhin viele Lebensmittel, die man bis vor kurzem noch frei kaufen konnte. Diese Maßnahmen weckten die schlimmsten Schreckgespenster einer Bevölkerung, die schon durch die Erfahrungen traumatisiert ist, die sie vor weniger als zwei Jahrzehnten erlebte.

Der Widerstand ließ nicht lange auf sich warten, dieses Mal verstärkt durch die neuen Medien, die es den Kubanern erlauben, Bericht zu erstatten und Zeugnis abzulegen über die Verschlechterung der Lebensqualität.

Der Widerstand ließ nicht lange auf sich warten, diese Mal verstärkt durch die neuen Medien, die es den Kubanern erlauben, Bericht zu erstatten und Zeugnis abzulegen über die Verschlechterung der Lebensqualität. So hat sich jüngst ein Protest in den sozialen Medien erhoben, hundertprozentig kubanisch. Unter dem Hashtag #LaColaChallenge *) haben Fotos von Warteschlangen, von Menschenaufläufen beim Essenseinkauf und von verärgerten Kunden, die stundenlang vor einem Geschäft warten, Facebook und Twitter überflutet.

Im Unterschied zu jenen harten Jahren nach dem Auseinanderfallen der Sowjetunion, scheinen die Kubaner jetzt nicht mehr bereit zu sein, die Krise schweigend hinzunehmen. Die Mobiltelefone und der neu eröffnete Webservice, sich mittels der Handys zu vernetzen, haben die Art und Weise, wie die Insel von sich berichtet, bemerkenswert verändert. Während die Lebensmittel knapp und teuer sind, findet man Bürgerprotest überall und in ausreichenden Mengen, um zu einem Druckmittel zu werden.

            Übersetzung: Iris Wißmüller

Anmerkung der Übersetzerin:
*) Der Hashtag #LaColaChallenge (dt. “Die Herausforderung der Schlange“) ist derzeit auf Kuba sehr populär. Die Verbreitung des mobilen Internets auf der Insel macht es möglich, dass die Menschen ihrem Unmut über lange Schlangen und fehlende Lebensmittel über den Kurznachrichtendienst Twitter Luft machen.
(Stuttgarter Nachrichten v. 12.5.2019)


Diese Kolumne wurde ursprünglich bei der Deutschen Welle für Lateinamerika publiziert.

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Alle Augen richten sich auf Venezuela

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Juan Guaidó und Leopoldo López in La Carlota zusammen mit desertierten Angehörigen des Militärs.

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YOANI SÁNCHEZ | La Habana | 30. April 2019

Vorwort des Übersetzers: Dieser Beitrag von Yoani Sánchez ist eine Momentaufnahme; sie publizierte den Text am 30. April 2019, als der Konflikt in Venezuela an Schärfe zunahm, mit ungewissem Ausgang.

Ganz Amerika wachte heute auf und richtete die Augen auf Venezuela; die Aufmerksamkeit erstreckte sich sogar bis auf die andere Seite des Atlantiks und sie hält Regierungen, Bürger, Flüchtlinge des südamerikanischen Landes, Journalisten und Analysten im Ungewissen. Der Puls der Welt schlägt heute in Caracas, nach Monaten der Spannung, und nach Jahren, in denen das erdölproduzierende Land in den wirtschaftlichen Kollaps rutschte, verbunden mit politischem Autoritarismus und sozialem Abstieg.

Die Befreiung von Leopold López und der Aufruf von Juan Guaidó, der widerrechtlichen Machtergreifung von Maduro ein Ende zu setzen, hat die Situation in Venezuela an einen Wendpunkt geführt. In den nächsten Stunden könnte man erste Schritte tun, hin zu einer Einberufung von freien Wahlen, oder es könnte im Gegensatz dazu ein repressiver, unverhältnismäßiger „Prankenschlag“ von Seiten Maduros gegen die erfolgen, die seinen Abschied von Macht fordern.

Abgesehen von Prophezeiungen und Prognosen sind die wichtigsten Akteure dieses politischen Dramas an einen Punkt ohne Wiederkehr angelangt. Der Hauptakteur ist das venezolanische Volk, das die Ineffizienz des Systems, die galoppierende Inflation und den Mangel an Produkten des täglichen Lebens satt hat. Die Bevölkerung hat erlebt, wie ihre Lebensqualität zusammengebrochen ist und wie sie sich Woche für Woche von Familienangehörigen und Freunden verabschieden musste, die emigrierten und so vor der Krise flohen.

Minister, Funktionäre und hohe Militärs werden von Havanna unterstützt, das sie mit Agenten des Geheimdiensts versorgt und sie in einer Angelegenheit berät, in der die politische kubanische Polizei Experte ist: in der Unterdrückung einer Gesellschaft und der Überwachung jedes Einzelnen.

Mit dem Wiederaufleben dieser Tragödie kam auch der jungen Guaidó zurück ins Licht der Öffentlichkeit. In den letzten Monate hat er einen meteorhaften Aufstieg unternommen, unterstützt von der internationalen Gemeinschaft und vielen Venezolanern, für die er, der Präsident der Nationalversammlung, die Hoffnung auf den Wechsel bleibt. Jetzt steht der leidenschaftliche Ingenieur zusammen mit seinem Mentor Leopoldo López inmitten von Gefahren und Illusionen. Aus dem heutigen Tag kann er gestärkt hervorgehen, aber es besteht auch die Möglichkeit, dass er verhaftet oder ermordet wird.

Auf der anderen Seite des Konflikts gibt es die chavistische Führungsspitze, die ein Regime stützen will, das es ihr im ganzen Land erlaubt, nach Belieben zu schalten und zu walten und sich die Taschen zu füllen. Minister, Funktionäre und hohe Militärs werden von Havanna unterstützt, das sie mit Agenten des Geheimdiensts versorgt und sie in einer Angelegenheit berät, in der die politische kubanische Polizei Experte ist: in der Unterdrückung der Gesellschaft und der Überwachung jedes Einzelnen. Schon in den ersten Morgenstunden twitterte der kubanische Regierungschef Miguel-Díaz Canel seine Unterstützung an Maduro und man darf erwarten, dass die offizielle Rhetorik gegen kubanische Oppositionelle im Verlauf des Tages an Schärfe zunimmt.

Sowohl eine Tragödie wie ein friedlicher Ausgang liegen auf dem Tisch. Beide Konfliktparteien haben Einfluss darauf, wie der Tag zu Ende gehen wird. Es wird beim Palacio de Miraflores und bei der Plaza de la Revolución liegen, ob dieser Dienstag blutig oder friedlich endet. Zu diesem Szenario muss man Washington hinzufügen, das jedes Detail aufmerksam beobachtet und genau weiß, was heute in Venezuela auf dem Spiel steht.

       Übersetzung: Dieter Schubert


Diese Kolumne wurde ursprünglich von der Deutschen Welle für Lateinamerika publiziert.

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Die Nostalgie nach dem Käfig der 80er Jahre

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Die 80er Jahre waren auch eine Zeit für offizielle Experimente und Programme, denen Fidel Castro seinen Stempel aufdrückte. (14ymedio) /  Überschrift: Jetzt werden wir den Sozialismus aufbauen                                  

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YOANI SÁNCHEZ |La Habana | 22.April 2019

An jenem Tag wollte ich kein Nationalfernsehen sehen, sondern irgendeine Dokumentation des Paquete Semanal*), aber als ich den Bildschirm einschaltete, sprach Ramiro Valdés gerade vor der Nationalversammlung über die Abzweigung von Ressourcen, dem offiziellen Euphemismus für den Diebstahl staatlicher Gelder, und darüber, wie die „ethischen Werte“ in der kubanischen Gesellschaft mit Beginn der Sonderperiode**) verkommen sind. In seiner Stimme schwang eine Sehnsucht nach den 80er Jahren mit, diesem „goldenen“ Jahrzehnt vor Beginn der Wirtschaftskrise.

Eine ähnliche Erinnerung nehme ich bei vielen Kubanern über 40 wahr, die diese Zeit als die beste der letzten 60 Jahre Sozialismus auf der Insel empfinden. Die Nostalgie bringt sie dazu, alles, was in diesem Jahrzehnt geschah, durch eine rosarote Brille zu sehen. Mit einem sehr selektiven Gedächtnis erinnern sie sich daran, dass die Märkte voller Produkte waren, dass Brot und Eier kostenlos und nicht über den rationierten Markt verkauft wurden, dass man bei einem durchschnittlichen Gehalt genügend Lebensmittel kaufen konnte, um eine Familie zu ernähren und dass öffentliche Verkehrsmittel auf zahlreichen Routen verkehrten, mit genügend Fahrzeugen.

Wer melancholisch an das Ende jener Zeiten denkt, ignoriert die Kontrolle, die die Plaza de la Revolución über jeden Aspekt des Lebens des Einzelnen ausübte

Sie vergessen die Schatten jener Jahre und betonen nur ihre Lichter. Wer melancholisch an das Ende jener Zeiten denkt, ignoriert die Kontrolle, die die Plaza de la Revolución über jeden Aspekt des Lebens des Einzelnen ausübte. In diesen Jahren konnten wir nur in staatlichen Geschäften einkaufen, das von der Kommunistischen Partei kontrollierte Fernsehen sehen und das Land nur in offizieller Mission verlassen. Jedes Kleidungsstück, das wir trugen, war über die Lebensmittelkarte für Industrieprodukte gekauft worden, und auch die Möbel in unseren Häusern stammten von diesem Markt oder wir hatten sie von Eltern und Großeltern geerbt.

Das repressive Geflecht funktionierte wie ein Uhrwerk, die 80er Jahre hatten mit Ablehnungsaktionen im Umkreis der peruanischen Botschaft ***) begonnen. Da alle Arbeiter des Landes mit dem Staatssektor verbunden waren, waren die Mechanismen des Zwangs zur Besänftigung der Gesellschaft sehr effektiv. In der Nachbarschaft wurde das Verhalten von allen Personen beobachtet, die danach strebten, im Beruf voranzukommen, einen Gutschein für den Kauf eines Kühlschranks oder ein Stipendium für ein Studium in den sozialistischen Ländern zu erhalten. Diese so genannten Verifikationen wurden „geschmiert“ und schienen allgegenwärtig.

Kontakt mit einem Ausländer aufzunehmen galt als Straftat und die Korrespondenz mit ausgewanderten Familienangehörigen als Schandfleck in der Akte. Aufgrund des vorherrschenden Atheismus, versteckten sich all diejenigen hinter einer Maske, die sich zu irgendeiner Religion bekannten. In den unumgänglichen Gesprächen, um einen Job oder eine Beförderung zu bekommen, musste man bei der Aufforderung „Erzähl‘ mir dein Leben“ zugeben, ob man sich zu einer Religion bekannte und diese praktizierte.

Die Menschen hatten damals viel größere Angst davor eine kritische Meinung auszusprechen, als heute. Dissidenten-Gruppen wurden auf ihr Minimum reduziert und zwischen Landschulen und Pionierlagern erhielten die Kinder eine vollständige Gehirnwäsche sowie ideologische Indoktrination. Um ihre Werke veröffentlichen zu können, mussten sich alle Schriftsteller die Fesseln der offiziellen Zensur anlegen lassen, oder dabei zusehen, wie ihre Texte in einer Schublade verkamen. Musiker konnten ihre Musik nur in offiziellen Studios aufnehmen, Maler ihre Werke nur in staatlichen Galerien ausstellen und Taxifahrer fuhren nur Autos mit dem blauen staatlichen Kennzeichen.

Die wirtschaftliche Situation entsprach nicht der Effizienz oder Produktivität des Landes, sondern der „Pipeline“ von Subventionen aus der Sowjetunion

Neben der Tatsache, dass der Totalitarismus bei der Kontrolle der Gesellschaft in „voller Pracht“ zum Einsatz kam, entsprach die wirtschaftliche Situation nicht der Effizienz oder Produktivität des Landes, sondern der „Pipeline“ von Subventionen aus der Sowjetunion. Der Kreml stützte eine Blase falschen Wohlstands, die platzte, als die UdSSR selbst in mehrere Teile zerfiel und die alten Kameraden Hammer und Sichel gegen die Marktwirtschaft tauschten.

Wenn man sich an die 80er Jahre erinnert, sollte man sie nicht damit verbinden, dass es Kondensmilch in Dosen in den Regalen gab, oder kleine Märkte, auf denen man bulgarische Säfte zu sehr günstigen Preisen kaufen konnte, oder Obstkonserven aus irgendeinem Land des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe (COMECON). Auch die bunten Zeitschriften, die die Regale füllten und ein gescheitertes Modell mit bombastischen Titeln bewarben, tun nichts zur Sache.

Man muss den 80er Jahren in der Erinnerung den richtigen Wert beimessen: Es war das Jahrzehnt, in dem der Käfig am effektivsten war, weil Fidel Castro genügend Vogelfutter in der Hand hatte, damit wir die Gitterstäbe schweigend akzeptierten.

             Übersetzung: Lena Hartwig

Anmerkungen der Übersetzerin:

*) El Paquete Semanal („das wöchentliche Paket“) ist eine Sammlung digitaler Inhalte, die auf Kuba wöchentlich unter der Hand weitergegeben oder verkauft wird. Dieses Offline-Internet versorgt die Menschen trotz mangelnder Netzinfrastruktur mit neuen Filmen, TV-Sendungen, Dokumentationen, Musik etc.

**) Die Sonderperiode in Friedenszeiten war ein Euphemismus der kubanischen Regierung für die Wirtschaftskrise der 90er Jahre, ausgelöst durch die Auflösung der Sowjetunion und des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

***) Im April 1980 flüchten über 10.000 kubanischen Staatsbürgern in die peruanische Botschaft in Havanna und beantragen Asyl. Peru weigerte sich, die Asylsuchenden an die kubanischen Behörden auszuliefern, woraufhin Staatschef Fidel Castro nach längeren Verhandlungen die Polizei vor der Botschaft abzog und allen die Ausreise gestattete.


Das Team von 14ymedio setzt sich für einen seriösen Journalismus ein, der die Realität Kubas in all seinen Facetten widerspiegelt. Danke, dass Sie uns auf diesem langen Weg begleiten. Wir laden Sie ein, uns weiterhin zu unterstützen, diesmal aber durch die Mitgliedschaft bei 14ymedio. Gemeinsam können wir den Journalismus auf Kuba weiter voranbringen.