So weit weg von Kopenhagen

refineria_nico_lopez-copy
Foto: Die Raffinerie Nico López, Blick vom Balkon meiner Wohnung

Advertisements

4 Gedanken zu „So weit weg von Kopenhagen

  1. zu Marxens Zeiten gab es sicher schon Luftverschmutzung-aber bis ins 20.Jhr. hinein wurde reichlicher Qualm aus Fabrikschloten und verschmutzte Flüsse als technischer Fortschritt betrachtet! Marx erkannte darin die Ausbeutung der Werktätigen das Problem,weniger(oder gar nicht)die Umweltverschmutzung zumal es kein vergleich zu heute darstellt.
    Ein rauchender Fabrikschlot in Havanna ist nicht nur räumlich von der Weltklimakonferenz in kopenhagen entfernt.denn schließlich darf in Kuba nicht einfach dagegen öffentlich protestiert werden.Nicht das demokratische Recht sondern die Regierung legt fest für oder gegen was es öffentliche Aktionen geben darf.
    Auch der Nickelabbau sorgt für katastrophale Umweltschäden.
    Allerdings will ich noch dazuerwähnen das es von unseren Industrienationen-die offensichtlich nicht den Willen zu verbindlichen klimaschutzzielen aufbringen-ausgesehen wenig Sinn hat auf Kuba zu zeigen.
    Dem kubanischen Volk kann man nur schwer vorwerfen zuviel Dreck und Müll zu erzeugen.Das Dramatische nur ist daß es daran liegt weil die Wirtschaft zum großen Teil kaputt ist.Bleibt nur zu hoffen das die Solarproduktion,die dort gestartet wurde eine erfolgreiche Kombination von wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritt mit sich bringt und Beides an den Menschen,wie der Verfasserin dieses Webblogs,ankommt-Demokratie natürlich auch.

  2. Komisch, daß die Theoretiker immer mißverstanden werden. Ich habe im ganzen Manifest aber nichts von Umweltverschmutzung gelesen, die doch zweifelsfrei schon zu Marxens Zeit vorherrschte, in den kohlebetriebenen Fabriken. Kann also daran liegen, daß der Meister es nicht erwähnt hat, daß saubere Luft und Abgasfilter das Leben des Proletariers verlängern. Es muß ja auch erarbeitet werden und das Ausbeutersystem ist effektiver als das sozialistische. Hat schon Lenin erkannt, daß der Sieg der neuen Gesellschaftordnung von der höheren Arbeitsproduktivität abhängt. Die Erkenntnis hat aber auch nicht geholfen.

    Bei uns wurde der Schnee nach einigen Tagen schwarz vom Ruß und die Arbeiterkinder fuhren hustend an die Ostsee, um sich 14 Tage vom Leben im Staub zu erholen. Da hat Kuba wohl kein Problem. Mit dem Schnee.

  3. Was alles schon im Namen des Sozialismus geschehen ist!!!Marx hatte alles scharf analysiert hatte Recht und was ist draus geworden!!!Irgend was ist schief gelaufen, und der reinste und gluehendste Idealismus wurde ausgenutzt um Situationen zy erreichen die genau das Gegenteil rreichten, Lest das Buch von Arthur Koestler ,,Sonnenfinsteriss…da steht schon alles drin.

  4. Ja, das kenne ich noch. Die produziert zum Wohle des Volkes, wobei Gesundheit und saubere Luft hintenanstehen, denn erst muß der Sozialismus weltweit gesiegt haben, dann können sich die Genossen um die Lungen des Volkers kümmern.

Hinterlassen Sie uns ein Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s