Wieder da

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„Die ersten Ferien in zwei Jahren“, sagte ich mir – vor etwa zehn Tagen – als ich Reparaturen an diesem Blog ankündigte. Jedoch, zum Ausruhen bin ich gar nicht gekommen. Generación Y hat etlichen Informatikern, die mir bei der Umgestaltung helfen wollten, anhaltende Kopfschmerzen bereitet. Auch nach mehreren Versuchen haben wir – noch – nicht das so notwendige Diskussionsforum einrichten können.

Auf alle Fälle aber hat die Zeit, in der ich mich um die Neugestaltung kümmerte, bestätigt, wie wichtig dieser virtuelle Raum für mich ist. Ohne diesen „persönlichen Exorzismus“ in Form meiner Einträge würde mich die Realität unter sich begraben, mich erschlagen und mich komplett auslöschen. Nichts bleibt gleich, wenn ich es euch nicht in diesen kurzen virtuellen Beiträgen berichte.

Ich muss noch ein paar technische Herausforderungen und Design-Katastrophen bewältigen, aber ich werde weiter schreiben, selbst wenn das alles hier Havanna nach dem Período Especial* zu sein scheint. Also Vorsicht vor den Löchern, den Abwässern, den Gebäuden kurz vor dem Zusammenbrechen und vor den Stromkabeln, die aus den Ecken hervorschauen. Generación Y wird weniger Zeit brauchen, um zu genesen als diese baufällige Stadt, das versichere ich euch.

Anmerkungen der ÜbersetzerInnen:

* Der Notstand, den Fidel Castro 1990 nach dem Zusammenbruch des Ostblocks verkündete. Die „Período especial en tiempos de paz“ (dt.: „Sonderperiode in Friedenszeiten“) ist bis heute offiziell nicht aufgehoben. Der erste Abschnitt der Sonderperiode war gekennzeichnet von einem allgemeinen Zusammenbruch des Verkehrs und der Landwirtschaft. Außerdem kam es zu einer weit verbreiteten Nahrungsmittelknappheit; Fleisch und andere Produkte des täglichen Bedarfs, welche stark von der veralteten industriellen und ölabhängigen Produktion abhängig waren, verschwanden bald vom Markt und von den kubanischen Speisezetteln.

Übersetzung: Bettina Hoyer, Heidrun Wessel, Sebastian Landsberger

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Ein Gedanke zu „Wieder da

  1. Na endlich!!Ich war schon besorgt aber ,,,,noch,,, laesst man Yoani ihre so wahren und intelligenten Artikel schreiben …. was aber nicht heissen will, dass man sie immer gewaehren laesst.Mit diesen herren ist nicht gut Kirschen essen,Aber Yoani hat heute ein so grosses internationales Renomme dass ein Verbot ein gewaltigen Protest hervorrufen wuerde.Die sind ja jetzt auf Linie Kleine Konzessionen aber sie wagen sich nicht Yoani loszulassen , ein Skandal!!Also weiter unterstuetzen ein Kampf wie David mit Goliat!!

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