Was kann man noch mehr wollen?

Anlässlich des Jury-Preises als bester Weblog
und zur Auszeichnung durch Reporter ohne Grenzen
im Wettbewerb „The Bobs“

Natürlich gibt es vieles, was mir noch fehlt. Und zwar nicht unbedingt Preise, sondern lange aufgeschobene Rechte, wie der in meinem eigenen Land gelesen werden zu dürfen. Noch bin ich es mir selbst schuldig, das alles in der realen Welt zu sagen und nicht in einem virtuellen Tagebuch. Diesen öffentlichen Raum, der heute Generation Y ist, in ein konkretes Dasein zu überführen, wo es ebenfalls von Trollen wimmelt und wo die Strafe schwerer ist als ein schlichtes Hacking. Ich brauche mehr als nur Kilobytes, ich benötige Realitäten.

Uns fehlt immer noch – und nach diesem Preis sehnen wir uns am allermeisten – das Recht, miteinander zu reden, unterschiedlicher Meinung zu sein und uns in der politischen Farbe einzufärben, die wir hier auf der Insel wollen. Lassen wir nicht zu, dass das nur ein auf den Bloggerkreis beschränktes Phänomen bleibt, wir müssen uns auf die Suche nach dem Hauptgewinn machen: der Meinungsfreiheit.

Übersetzung: Bettina Hoyer, Heidrun Wessel, Sebastian Landsberger

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