Was ich ringsherum sehe

Eine Stadt wird nicht nur über ihre Einwohner, ihre Bauwerke oder ihre Plätze definiert, sondern auch über die Reklametafeln, Plakate und Graffiti darin. Deshalb habe ich die Plakate rings um meine Wohnung fotografiert. Ich überlasse euch hier die Fotoserie, damit ihr sehen könnt, welche Bilder und Botschaften mich umgeben.

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Auf klarem Kurs steuert die Granma* durch die Geschichte. (*Der Name der Yacht, mit der die Guerilla 1956 aus Mexiko nach Kuba übersetzte.)

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Ohne Revolution hätten wir von einer großen sportlichen Entwicklung in unserem Vaterland noch nicht einmal träumen können.

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Wir wollen uns jeden Tag der strikten Pflichterfüllung widmen.

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Jene absurde Erste Welt verbraucht drei Viertel der weltweit produzierten Energie.

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Revolution – immer!

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Wachsam und kämpferisch!

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Aus diesen Männern/Menschen* wird ein Volk gemacht. (* Beides ist möglich, Anm. d. Ü.)

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Freiheit jetzt! (Vgl. Anmerkung ** der ÜbersetzerInnen zu „Die Korruption des Überlebens“ vom 19. August 2008)

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5 Stunden (US-amerikanisches) Embargo entsprechen den Dialysegeräten, die innerhalb eines Jahres für alle Patienten unseres Landes benötigt werden.

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CDR* – keinen Moment Pause (wörtlich: ohne Waffenstillstand) (*Vgl. Anmerkung * der ÜbersetzerInnen zu „Die Korruption des Überlebens“ vom 19. August 2008)
Text auf der Machete: Stets wachsam

Übersetzung: Bettina Hoyer, Heidrun Wessel, Sebastian Landsberger

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2 Gedanken zu „Was ich ringsherum sehe

  1. Max Liebermann ein deutsch -juedischer bekannter Maler, ein typischer Berliner war schon sehr alt, als die Nazis an die Regierung kamen.Er musste dann auch das mitmachen die ewige Propaganda und Angeberei,ausser den Verbrechen und Verletzungen der Menschenrechte.Sein Kommentar dazu war:“Man kann ja garnicht so viel fressen, wie man manchmak kotzen muechte!!“Das faellt mir unwillkuerlich ein wenn man sieht was die Menschen dort nun schon seit -zig Jahren ueber sich ergehen lassen muessen, diese slogans die ja nichts erreicht haben.Wie lange noch?

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